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Apple und Google: Das nächste große Ding in der KI-Revolution

In einer Bewegung, die die Tech-Welt in Atem hält, steht Apple vor der Türschwelle eines gigantischen Deals, um mit Google zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, das innovative Gemini-KI-Modell für Funktionen auf dem iPhone zu nutzen. Ein solcher Schritt würde Google an die Spitze des digitalen Machtkampfes katapultieren, verstärkt durch die bereits bestehende Partnerschaft als bevorzugter Suchmaschinenanbieter für den Safari-Browser auf iPhones.

Insider haben durchsickern lassen, dass Apple plant, Googles fortschrittliche KI-Technologie zu lizenzieren, um später dieses Jahr KI-getriebene Features in iOS-Updates zu integrieren. Aber das ist noch nicht alles: Apple führte auch hinter den Kulissen Gespräche mit OpenAI, um möglicherweise GPT-Modelle zu nutzen.

Es steht viel auf dem Spiel für Apple, das sich einem wachsenden Druck gegenübersieht, mit KI-Schwergewichten wie OpenAI, Microsoft, Anthropic und natürlich Google Schritt zu halten. Tim Cook, der visionäre CEO von Apple, ließ erst kürzlich verlauten, dass das Unternehmen „später dieses Jahr“ GenAI-Features vorstellen wird. Die Stellenangebote des vergangenen Jahres lassen tief blicken: Apple ist dabei, sowohl interne als auch externe Tools zu entwickeln, die von generativer KI angetrieben werden. Die Hinwendung zu Technologien Dritter deutet jedoch darauf hin, dass die eigenen KI-Fortschritte von Apple hinter den Erwartungen zurückbleiben könnten.

Während Apple eigene Modelle für einige Features des bevorstehenden iOS 18-Softwareupdates nutzen könnte, das aller Voraussicht nach auf der Worldwide Developer Conference (WWDC) im Juni angekündigt wird, erkundet das Unternehmen aktiv die Möglichkeiten einer Partnerschaft mit externen Anbietern für Anwendungsfälle generativer KI, wie Bildgenerierung und Schreibassistenz.

Google selbst navigiert durch turbulente Gewässer mit Gemini. Nachdem das Modell letztes Monat aufgrund von historischen Ungenauigkeiten bei der Bildgenerierung in die Kritik geriet, musste Google die Funktion vorübergehend pausieren. Sundar Pichai, der CEO von Google, bezeichnete die Antworten von Gemini als „vollkommen inakzeptabel“. Zusätzlich hat Google bekannt gegeben, dass es wahlbezogene Anfragen an Gemini weltweit blockiert. Allerdings entdeckte TechCrunch, dass Nutzer diese Einschränkungen durch einfache Tippfehler umgehen konnten.

Trotz dieser Rückschläge besitzt Google einen unschätzbaren Vorteil bei der Einführung von smartphonebezogenen Funktionen. Durch eine Partnerschaft mit Samsung zu Beginn des Jahres brachte Google Gemini-gestützte KI-Funktionen auf die Galaxy S24-Serie. Diese Innovationen wurden auch in Googles eigener Pixel-Telefonreihe eingeführt.

Unser Team hat sich an Apple und Google gewandt, um einen Kommentar zu erhalten und wird diese Geschichte aktualisieren, sobald wir mehr erfahren.